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Bericht der Laufgruppe des MTV Bad Pyrmont von Bernd Mecke vom 29.06.03.
Laufgruppe des MTV Bad Pyrmont im Mai und Juni aktiv und erfolgreich
Die Läufer und Läuferinnen der Laufgruppe des MTV Bad Pyrmont präsentierten sich in den letzten 2 Monaten bei verschiedenen Wettkämpfen . So startete Dr. Klaus Horchelhahn beim Hannover-Marathon über 21 km und kam nach 1:55:43 ins Ziel.
Mittlerweile für die Pyrmonter Läufer schon zur Tradition geworden ist der Start beim Hamelner Triathlon, an dem dieses Jahr Rosemarie Jobke, Dr. Klaus Horchelhahn und Miron Kantzoglou erfolgreich teilnahmen.
Eine erfreulich große und ebenso erfolgreiche Teilnahme (9 TeilnehmerInnen) gab es beim Humfelder Abendlauf über 5 km und 10 km, wo sich alle gestarteten LäuferInnen einen 1. oder 2. Platz in ihren Altersklassen erlaufen konnten.( Rosemarie Jobke, Petra Stürwald, Petra Dwinger, Marita Leinhart, Susanne Kobari-Blümel, Jana Gabriel, Karl Spieß, Dieter Groll und Bernd Mecke)
Beim Rose-Marathon in Minden lief Thorsten Rost, ein Urgestein der Laufgruppe, in 3:48:40 seinen ersten Marathon und sicherte sich damit einen hervorragenden 24. Platz in seiner Altersklasse.
Ein sportlicher Höhepunkt im Frühsommer sind die drei Läufe in Wöbbel, Donop und Schieder innerhalb einer Woche.(Lipper Sommerserie) Sehr erfreulich ist auch hier wieder die zahlreiche Teilnahme von bis zu 10 LäuferInnen. Eine Premiere bei einem Volkslaufstart feierten Petra Schade und Mark Feldmann, die erst im Frühjahr mit dem Lauftraining bei der Laufgruppe angefangen haben.
Hier die Serienwertung der LäuferInnen , die an allen 3 Wettbewerben teilgenommen haben.
Lipper Sommer Serie 2003 Gesamtwertung:
1. Platz M 30 ( 2. gesamt ) Miron Kantzoglou in 1:24:00
5. Platz M 40 ( 25. gesamt ) Dieter Groll in 1:34:50
25. Platz M 35 ( 128. gesamt ) Bernd Mecke in 1:55:02
4. Platz W 35 ( 129. gesamt )Susanne Kobari-Blümel in 1:55:17
4. Platz M 55 ( 143. gesamt )Karl Spieß in 1:57:21
19.Platz Männer ( 160. gesamt )Mark Feldmann in 2:00:50
3. Platz W50 ( 166. gesamt ) Anne-Dore Stolte -Gerken in 2:01:38
Besonders hervorzuheben ist die Leistung des vom Profitriathleten Gunther Swoboda trainierten Miron Kantzoglou, der sich einen hervorragenden 2. Gesamtplatz sicherte und sich erstmals in einem starken Feld behaupten konnte. Dabei musste sich der 32-Jährige erst einmal vom 5. Platz nach dem ersten Rennen in Wöbbel nach vorne arbeiten! Beim 2. Lauf in Donop konnte er sich mit einer guten Zeit und dem 3. Platz auf die 2. Position vorschieben, um dann im 3. und entscheidenden Rennen in Schieder seinen Vorsprung auszubauen und sich knapp hinter den schon führenden Mann zu platzieren! Sein Trainer Gunther Swoboda machte den Schiederlauf nur als Training mit. Er beendete den Lauf mit einem zufriedenstellenden 2. Platz in seiner Altersklasse.
Miron Kanzoglou weiter auf Erfolgskurs
Der für den MTV Bad Pyrmont startende Miron Kanzoglou hat eindrucksvoll demonstriert, dass seine Leistung beim Bad Pyrmont Marathon keine Eintagsfliege war. Für uns alle kam doch der Sieg beim heimischen Marathon ziemlich überraschend. Jetzt hat Miron noch einen draufgesetzt! Am Freitag, dem 19.09.203 fand in Hannover der Nachtlauf statt. Bestes Laufwetter lockte auf dem 10 Km Kurs durch die Innenstadt fast 1800 Teilnehmer an den Start. Miron setzte sich auch hier gleich zu Beginn mit einer Spitzengruppe ab uns lies dann nichts mehr anbrennen. Nach eigenen Worten lief es für ihn sehr gut und er erkannte früh, dass er sich mit dem späteren Sieger besser kein Kopf an Kopf Rennen liefern sollte, kam dieser doch mit einer hervorragenden Zeit von 30:30 Min. ins Ziel. Aber.... unser Miron schaffte einen fantastischen 2 Platz und überquerte die Ziellinie in neuer persönlicher Bestzeit von 32:47 Min. Damit hat er sich erneut gesteigert und wir dürfen gespannt sein wenn Miron im nächsten Jahr im heimischen Bereich weiter kämpft. Jetzt erst mal wird es ein wenig ruhiger, da Miron für 3 Monate nach Griechenland zurückkehrt. Aber er hat wissen lassen, dass er noch in Athen beim Marathon auf der Orginalstrecke starten wird und sich auf jeden Fall meldet.
Wir drücken dir die Daumen!
MTV beim Hermannslauf 2004 vorn dabei
Bei herrlichem Sonnenschein traten 4 Läuferinnen und ein Läufer der Laufgruppe des MTV Bad Pyrmont zum diesjährigen Hermannslauf an. Die Strapazen der 30,6 km langen, vom Hermannsdenkmal durch den Teutoburger Wald nach Bielefeld führenden Strecke wurden durch die Bombenstimmung gemildert, die am Wegesrand herrschte.
Einen hervorragenden 6. Platz in ihrer Altersklasse (W 55) belegte Anne Huneke in 3:07:43. Ein starkes Rennen lief auch Katja Möws, die es in W 30 in 2:26:10 aufs Treppchen schaffte und in der Gesamtwertung als 13. Frau ins Ziel einlief.
Ebenfalls weit vorn landete Petra Stürwald: sie erreichte in ihrer Altersklasse (W 55) in 3:12:54 den 8 Platz. Die Nordic-Walking-Spezialistin Petra Dwinger lief nach 3:17:24 ins Ziel und hatte damit Platz 64 in ihrer Altersklasse (W 45). Seinen ersten „Hermann“ schaffte Dieter Groll in hervorragenden 2:45:22 und landete in W 40 auf Platz 419.
Für Dwinger, Stürwald und Groll war der „Hermann“ nur ein Test für den knapp 3 Wochen später stattfindenden Rennsteiglauf. (Bericht folgt)
Beim Supermarathon 72,7 km erfolgreich bewältigt
Beim diesjährigen Rennsteiglauf in Thüringen, dem größten Cross-Lauf Europas mit ca. 14.000 Startern über alle Strecken nahmen auch Sportler der Laufgruppe des LG MTV Bad Pyrmont am Supermarathon über 72,7 km erfolgreich teil.
Dieser anspruchsvolle Lauf hat eine Höhendifferenz von ca. 2.500 m, davon ca. 1.500 m
Anstiege und 1.000 m Abstiege die von 210 m bis auf 973 m führen.
Nach einer kurzen Nacht begann alles mit dem Bustransfer um 03:30 Uhr von Schmiedefeld zum Marktplatz in Eisenach wo der Start stattfand.
Keiner wusste genau was in erwartete aber alle waren guter Stimmung und die Spannung stieg. Es schien ein zum laufen wunderbar geeigneter Tag zu werden.
Um 06:00 Uhr fiel der Startschuss und ca. 1.450 Läufer machten sich auf den Weg.
Die ersten 25 km ging es von 210m bis auf 916m zum großen Inselberg permanent bergan.
Motivierend wirkten dabei sowohl die zahlreichen Mitläufer wie auch die langsam aufgehende Sonne mit ihren wärmenden Strahlen. Die nächsten 15 km waren mit nur leichten
An- und Abstiegen relativ angenehm zu laufen.
Absolut wichtig war regelmäßig Verpflegung aufzunehmen da der Körper doch sehr viel Ressourcen verbraucht.
Zwischendrin immer wieder die Zuschauer die einen anfeuerten und Mut machten,
dazu Musik, und vieles mehr, was Spaß machte
und uns vorwärts trieb. Insgesamt eine wirklich tolle Atmosphäre.
Ab km 42 war wieder ein Höhenunterschied von ca. 180 m. zu überwinden.
Jetzt waren einem die Anstrengungen schon ziemlich anzumerken aber der Zähler lief rückwärts, wir hatten schon mehr als die Hälfte geschafft. Mittlerweile waren wir über die
normale Marathon – Distanz hinaus und was jetzt kam war völliges Neuland. Schön war das man auf der gesamten Strecke immer wieder mit Läufern ins Gespräch kam und dabei einige km zusammenlief. So war es doch recht unterhaltsam und abwechslungsreich, die Landschaft tat ihr übriges dazu.
Und wieder ging es die nächsten km bergauf und bergab bevor bei 55km die nächste Zeitnahme erfolgte und es möglich war gewertet auszusteigen.
Aber jetzt waren es „nur noch ca. 19km“ bis zum Ziel und die würden wir jetzt auch noch schaffen. Mittlerweile merkten wir unseren Körpern die Strapazen an und keiner wusste ob die Substanz reichen würde, aber der Wille jetzt auch das Ziel zu erreichen war stärker.
5km Anstieg lagen noch vor uns bevor wir bei 62km mit 973m den höchsten Punkt der Strecke erreichten. Von nun an ging es, bis auf einen kleinen Anstieg der einem aber nach der bis dahin gelaufenen Distanz noch einmal viel Mühe bereitete, bis zum Ziel bergab.
Aber auch bergab laufen kann wehtun.
Endlich war es soweit, noch eine Kurve und wir liefen in den Zielbereich, beidseitig gesäumt von begeisterten und jubelnden Zuschauern die uns förmlich die restlichen 300 m bis ins Ziel trugen.
Dann war es nach 72,7 km endlich geschafft. Erschöpft, aber glücklich und ein wenig stolz nahmen wir die Medaille im Ziel entgegen. Es war ein einmaliges und wunderschönes Lauf - Erlebnis. Von nun an zählen auch wir zu den Ultra – Marathon Läufern, und wahrscheinlich war es auch nicht die letzte Teilnahme an einer solchen Herausforderung.
Klar das nach dieser Leistung der Abend im Kreis anderer Läufer einen geselligen und fröhlichen Abschluss fand bevor am nächsten Tag die Rückreise erfolgte.
Erfolgreich waren Petra Dwinger, 08:55:27 Std; Petra Stürwald, 09:01:07 Std., Siegfried Bunzel; 09:16:22 Std. und Dieter Groll in 08:39:09 Std.

Erfolgreicher Saisonabschluss der Laufgruppe des MTV
Mit 14 Teilnehmern nahm die Laufgruppe des MTV bei winterlichen Bedingungen am 25. Lipperland Volksmarathon im Humfeld teil und war damit auch die zahlenmäßig zweitstärkste Mannschaft bei der Veranstaltung. Erfreulich war der 8. Platz von Susanne Kobari –Blümel, die in der Zeit von 1:59:35 ihren ersten Halbmarathon beendete.
Die Laufgruppe beendete damit ihre Wettkampfsaison für dieses Jahr und blickt auf eine große Zahl von erfolgreichen Teilnahmen an Laufveranstaltungen zurück.
Hervorzuheben sind unter anderem die Teilnahme am Rennsteiglauf, wo Petra Stürwald, Petra Dwinger, Dieter Groll und Siegfried Bunzel den Supermarathon über 72,7 km erfolgreich absolvierten. Ihren ersten Marathon finishten Anne Huneke und Mark Feldmann in Münster. Nach einem verletzungsbedingt schwierigen Jahr feierte Miron Kantzoglou mit einer Zeit unter 3 Stunden beim Frankfurt Marathon einen für ihn versöhnlichen Abschluss.
Die Platzierungen von Humfeld 20.11. 04:
20 Km:
4. Platz W 35 (8. gesamt) Susanne Kobari -Blümel in1:59:35
1.Platz W 55 Anne Huneke in 2:00:06
3.Platz W55 Petra Stürwald in 2:17:59
2. Platz W 45 Petra Dwinger in 2:18:00
5. Platz M50 Siegfried Bunzel in 2:05:48
10 Km:
1. Platz M 30 (4. gesamt) Miron Kantzoglou in 40:52
3. Platz M 30 Mark Feldmann in 50:14
1. Platz M 60 Rolf Petrick in 51:20
3. Platz M40 Uwe Schrader in 53:15
3. Platz M35 Bernd Mecke in 53:53
1. Platz W Jugend B, Marlene Krause in 1:05:49
1. Platz Schülerinnen A, Kathrin Schnare in 1:15:31
2. Platz Schülerinnen A, Anne Peters in 1:15:31
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